Landschaftliche Impressionen in Zeiten der Corona-Pandemie

Holger’s Erzbahnbude ist bei Radfahrern ein beliebter Treffpunkt, um sich mit einem Kaltgetränk zu stärken. Wobei die Bude aufgrund der Corona-Beschränkungen in NRW schon längst seit mehreren Tagen geschlossen hatte, was viele Radfahrer aber dennoch nicht davon abhielt, am angestammten Rastplatz eine kleine Verschnaufpause einzulegen. Als ich in der letzten Woche an der Stelle vorbeigelaufen war, hätte man bei Betrachtung der Szenerie durchaus vermuten können, dass die coronabedingte Kontaktsperre außer Kraft gesetzt worden wären. Dicht an dicht mit minimalem Abstand zum Nebenmann tummelten sich Jung und Alt auf engem Raum. Schätzungsweise bis zu 30 Leute sorgten dafür, dass sämtliche Sitzgelegenheiten in diesem Bereich belegt waren.

POLIZEIABSPERRUNG an Holger’s Erzbahntrassenbude (Foto vom 29.03.2020).

In Anbetracht der Tatsache, dass zur selben Zeit schon alle Spielplätze in der Umgebung geschlossen waren, stellte sich mir die Frage, inwieweit sich die Leute, die darüber hinaus in der Mehrheit im gediegenen Alter waren und somit der Corona-Risikogruppe angehörten, der Virusgefahr nicht bewusst waren oder diese schlichtweg ignorierten. Für mich war sofort klar, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis der bei Radfahrern beliebte Treffpunkt auf der Erzbahntrasse behördlich gesperrt wird. Gestern hat sich meine Annahme bestätigt. Der Spielplatz für ausgepowerte und verantwortungsbefreite Radfahrer ist mit Sicherheitsband der Polizei abgeriegelt.


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