Wiederholt unterspülte Wege im NSG Berghalde Pluto-Wilhelm

Beobachtungen aus der Landschaft vom 15.07.2021 und 15.08.2021

Die Maßnahmen zur Steigerung der Klimaresilienz im Umfeld des NSG Berghalde Pluto-Wilhelm, die in einem früheren Beitrag thematisiert wurden, konnten gegen die Wassermassen, die während des jüngsten Starkregenereignisses aufgetreten sind, nur bedingt etwas ausrichten. Sowohl auf der Plutohalde als auch auf der angrenzenden Thyssenhalde wurden durch Unterspülungen zum wiederholten Male massive Schäden am Wegesystem verursacht.

Unterspülte Wege, freigelegte Rohrleitungen auf der Berghalde Pluto-Wilhelm [BILD: 15.07.2021].

Vor allem in den Bereichen, in denen sich das Wasser sammelt und vereint den Hang abläuft, weisen die Wege teilweise gravierende Schäden auf. Der Aufgang zur Aussichtsplattform ist mit einem normalbereiften Fahrrad nicht befahrbar. Die Furchen, die das Wasser in den Weg gespült hat, sind an einigen Stellen bis zu 40 cm tief, teilweise liegen sogar die unter dem Weg verlaufenden Leitungsrohre frei.

Tiefe Spuren haben die abfließenden Wassermassen am Wegesystem der Plutohalde hinterlassen [BILD 15.07.2021].

Das Schadensbild zeigt sich allerdings nicht nur im NSG Berghalde, auch in anderen Bereichen der Landschaft rundum Erzbahntrasse und Hüller Bach hat die Kraft des Wassers Spuren hinterlassen. Viele der nicht-asphaltierten Wege weisen tiefe Unterspülungen auf. Während die Schäden für Fußgänger zwar keine große Gefahr darstellen, können sie für Radfahren durchaus zum Problem werden kann. Vor allem das Befahren mit sehr dünnen Rennradreifen birgt eine hohe Sturzgefahr und macht sich besonders beim Abfahren bemerkbar. Auf dem instabilen Weguntergrund sinken die Reifen teilweise ein, verlieren den Halt und rutschen weg.

Ausbesserungsarbeiten abgeschlossen – bis zum nächsten Starkregen

Vier Wochen (15.08.2021) sind seit den Starkregenereignissen vergangen. Die Schäden am Weg sind mittlerweile behoben, womit sich auch die Streckenbedingungen wieder normalisiert haben. An vielen Stellen hat sich der Weg durch den normalen Durchgangsverkehr von alleine wieder verdichtet und verfestigt. Auf der Plutohalde musste der Weg zur Aussichtsplattform aufgrund der Schadenshöhe dahingegen komplett erneuert werden. Das Wasser hatte sich zu tief in und durch die verschiedenen Materialschichten des Weges gefressen.

DIe Auffahrt zur Aussichtsplattform auf der Plutohalde einige Tage nachdem die Schäden am Streckenbelag beseitigt worden sind [BILD 15.08.2021]

Allem Anschein nach ist der Weg im Zuge dieser Erneuerungsmaßnahme wesentlich breiter geworden. Inwieweit er den zu erwartenden zukünftigen Starkregenereignissen durch diese Modifikation besser standhalten wird, muss sich erst noch zeigen.


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