Vandalismus im Röhlinghauser Durchgangspark

Brandstiftung in Röhlinghausen: Feuerteufel fackelt Parkbank ab.

Beobachtung aus der Landschaft vom 05.09.2021

Beim Lauf durch die heimische Landschaft habe ich auf dem Spielplatz im kleinen Park zwischen Günnigfelder Straße und Rheinische Straße – genau der Park, indem erst vor kurzem der Zugang erneuert wurde – die verbrannten Überreste einer Parkbank beobachtet. Vieles sah offensichtlich danach aus, als sei in den letzten Augusttagen ein unterbelichteter Vollidiot auf die wahnwitzige Idee gekommen, eine der dort stehenden Parkbänke auf ihre Feuerfestigkeit hin zu testen. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, wurde die Bank bei dem Brand mutwillig zerstört. Mit Ausnahme der betongegossenen Stützen und des Metallgerüsts der Sitzstreben ist die Bank den Flammen komplett zum Opfer gefallen. Es bleibt zu hoffen, dass es sich bei diesem ärgerlichen Zwischenfall um einen Einzelfall handelt und nicht um die Tat eines krankhaften Pyromanen, der in Röhlinghausen sein Unwesen treibt?

Abgebrannte Parkbank auf einem Spielplatz in Röhlinghausen [BILD 05.09.2021].
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Reste eines Campingzelts

Beobachtung aus dem Landschaftspark Pluto vom 06.09.2021

Bei meiner Runde durch den Landschaftspark Pluto habe ich Anfang September auf der großen Freifläche oberhalb des großen Feuchtbiotops die Überreste eines Campingzeltes bemerkt. Dabei waren sowohl die Stangen als auch die Zeltplane augenscheinlich in einem vollständigen und durchaus noch funktionssfähigen Zustand. Welche Umstände dazu geführt haben, dass das Zelt zurückgelassen wurde, darüber lässt sich einmal mehr nur spekulieren.

[BILD 06.09.2021].
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Partnersuche per Postkarte

Kurioses aus der Landschaft vom 04.09.2021

Nach der rätselhaften Botschaft an den Scherendieb, die ich vor einiger Zeit in einem geringfrequentierten Waldstück zwischen Günnigfeld und Wattenscheid entdeckt hatte, ist der heutige Fund ein weiteres kommunikatives Kuriosum, das mindestens genauso viele Fragen aufwirft. Allzu ernst sollte man den Aufruf dann aber wohl doch nicht nehmen können. Zudem scheint mir der Verfasser entweder vorpubertär-jung zu sein oder er ist aus einem anderen Grund der deutschen Sprache nicht mächtig?! Möglicherweise hat sich der Verfasser auch selbstverschuldet in einen unzurechnungsfähigen Geisteszustand versetzt, der sich augenscheinlich negativ auf sein Sprachzentrum ausgewirkt hat.

Kurioser Fund vom Straßenrand – Traumpartner gesucht [BILD 04.09.2021].
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Rätselhafter Markierungsstein

Beobachtung aus der Landschaft vom 22.08.2021

In der Vergangenheit bin ich unzählige Male an dem eher unscheinbaren Stein vorbeigelaufen. Auf einer meiner letzten Runden durch die Landschaft habe ich ihn nach all den Jahren bewusst wahrgenommen. Aber was hat es mit dem Stein auf sich? Die Bedeutung des Steins wollte sich mir nicht erklären. Grenzsteine, mit denen üblicherweise Grundstücke markiert werden, sehen anders aus und würden an dem Ort auch keinen Sinn ergeben. Denn der Stein befindet sich in einem dünnbesiedelten Bereich an der Hüller-Bach-Straße Ecke Im Zugfeld. Das Grundstück, an dem er steht, wird weder genutzt, noch ist es eingezäunt. Darüber hinaus liegt das nächste Wohnhaus im direkten Umfeld 50 Meter vom Standort des Steins entfernt. Damit die Entdeckung auf der restlichen Runde nicht wieder in Vergessenheit geraten konnte, war das obligatorische Erinnerungsfoto schnell gemacht.

Der Kabelmerkstein an der Hüller Bach Straße Ecke Im Zugefeld in Bochum Hordel [BILD 09.2021].

Die Informationssuche im Internet gestaltet sich schwierig, viele Informationen lassen sich nicht finden. Auf den Seiten eines Fernmeldeclubs (http://fernmeldeclub.de/kms.html) werde ich dann aber doch fündig. Auf den Seiten erfahre ich, dass es sich bei dem Stein um einen sogenannten „Kabelmerkstein“ handeln soll, der den Verlauf einer Kabeltrasse anzeigt. In stärker bebauten Gebieten wären permanente Fixpunkte wie beispielsweise markante Gebäude zur Orientierung bei der Einmessung der Kabeltrassen genutzt worden. Die Initialen BP, die noch gut auf dem Stein zu lesen sind, stehen demnach für Bundespost, dem früheren dafür verantwortlichen Staatskonzern, der Mitte der 90er Jahre privatisiert wurde.

Inwieweit es sich bei dem Stein um ein kultur-historisches Relikt handelt oder ob der Stein auch heute noch eine Funktion erfüllt, lässt sich nicht sagen. Die starke Verwitterung des Steins spricht in jeden Fall dafür, dass der Stein schon ein paar Jahrzehnte unbeachtet am Wegesrand stand und sicherlich noch einige Jahrzehnte mehr dort stehen wird?!


Gecoverte NAZIPROPAGANDA

Neues aus der Sticker-Landschaft

Beobachtung aus der Landschaft vom 18.08.2021

Nach dem durchaus erheiternden satirischen Sticker vom Tierschutzbüro war der Sticker, der auf das Problem des Catcalling aufmerksam gemacht hatte, vor allem eins – informativ. Der Sticker, um den es in diesem Beitrag gehen wird, unterscheidet sich von den bisher entdeckten dadurch, dass es primär nicht um die Verbreitung einer Botschaft geht, sondern die Verbreitung einer zuvor geklebten braunen Parole unterbunden werden soll. Der Lauf durch die Landschaft von Erzbahntrasse und Hüller Bach führte mich dieses Mal unter Anderem entlang der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen. An der Ostpreußenstraße auf Höhe der kleinen Straße Hinter-Brehmers-Hof wurde ich auf einen roten Aufkleber aufmerksam, der gleich an mehreren Laternen klebte und mir aufgrund seiner Signalfarbe regelrecht ins Auge sprang. Bei näherer Betrachtung stellte ich fest, dass es sich hierbei um das Überkleben von „NAZIPROPAGANDA“ handelte, wie es auf dem Aufkleber zu lesen ist.

HIER WURDE NAZIPROPAGANDA ÜBERKLEBT! [BILD 18.08.2021].
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Geklebte Botschaft zu Sexismus & Catcalling

Beobachtung aus der Landschaft vom 06.09.2021

Plakaten, Graffitis und Stickern nicht immer kunstvoll aber teilweise auch mit politischen und gesellschaftskritischen Botschaften begegnet man beim Durchlaufen der Landschaft in letzter Zeit immer häufiger. Voraussetzung für das Entdecken ist, dass man mit offenen Augen durch die Gegend läuft, um die oftmals versteckten Botschaften aktiv und bewusst wahrnehmen zu können. Und genauso war es auch mit dem neuentdeckten Sticker, der das Thema Sexismus thematisiert und auf das Problem des „Catcalling“ aufmerksam machen möchte. Zugegebenermaßen zwei Begrifflichkeiten mit denen ich mich bisher nicht auseinandergesetzt habe und es auch nur oberflächlich tun werde.

Nur Pfeifen pfeifen Frauen hinterher. Gemeinsam gegen Catcalling. [FOTO 06.09.2021].
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