Undefinierbare Objekte in der Nähe vom LSG Pluto V

Beobachtung aus der Landschaft vom 11.11. und 20.11.2021

Auf einer meiner Runden durch die Landschaft von Erzbahntrasse und Hüller Bach kam es Anfang November im Bereich der neuentstehenden Halde unmittelbar nach der Tausendfüßler-Brücke in der Nähe vom LSG Pluto V zur Beobachtung gleich mehrerer Objekte, die ich zunächst nicht zuordnen konnte. Was für mich auf den ersten Blick wie Konstruktionen zum Fangen von Insekten im Rahmen eines Monitorings aussah, stellte sich bei näherer Betrachtung als ein Instrument zum Messen von Baustellenstaub heraus.

Futuristische Fackelhalter in der Haldenbotanik [BILD 11.11.2021].
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Bauarbeiten auch am ehemaligen Kabinentrakt

Beobachtung aus der Landschaft vom 03.11.2021

Nicht nur unmittelbar am Bolzplatz war in den letzten Wochen vermehrt Baulärm zu hören, auch an den Umkleidekabinen des ehemaligen Sportplatzes fanden massive Umbau- und Renovierungsarbeiten statt. Um aus dem funktionalen und recht kleinräumigen Kabinengebäude mit unzähligen Duschräumen eine möglichst große, offene und zusammenhängende Nutzfläche zu erhalten, musste baulich einiges getan werden.

Der umgebaute Kabinentrakt am früheren Sportplatz des SC Röhlinghausen [BILD 03.11.2021].
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Wiederbegrünung des Bolzplatzes in Röhlinghausen

Beobachtung aus der Landschaft vom 06.11.2021

Es tut sich was in der Röhlinghauser Landschaft. Nachdem aus einer der beiden Hälften des lange Zeit brachliegenden Sportplatzes ein Popup-Parkplatz für die Hochschule der Polizei und öffentlichen Verwaltung NRW wurde und die andere Hälfte zeitversetzt zunächst entsiegelt und dann wiederbegrünt wurde, finden aktuell Bauaktivitäten auf dem angrenzenden Bolzplatz statt, der unmittelbar neben dem ehemaligen Hauptplatz in der Sackgasse der Tiefenbruchstraße liegt.

Die Kritik, die ich Anfang des Jahres im Rahmen des Beitrages zur Entsieglung und Wiederbegrünung des ehemaligen Sportplatzes hinsichtlich der nicht erfolgten Berücksichtigung des kleinen Bolzplatzes geäußert hatte, war, so wie es aussieht, etwas voreilig und verfrüht geäußert. Wer hätte zu dem Zeitpunkt aber auch ahnen können, dass die Verantwortlichen bei der Stadt ähnlich visionäre Pläne haben, wie ich sie gegen Ende meines Beitrages formuliert hatte!?

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Marler Steine im Nordsternpark in Gelsenkirchen

Beobachtung aus der Landschaft vom 30.10.2021

Streetart für die Hosentasche: Was das Finden der bunten Kustwerke auf Stein betrifft, blieb es eine ganze Weile lang ziemlich ruhig. Der letzte Fund eines Hidden Stones liegt gut und gerne 10 Monate zurück, jedoch endete die steinlose Phase vor einigen Tagen mit einer wahren Flut an farbenfrohen Kunstwerken, von denen ich im Rahmen des Beitrages zwei näher betrachten werde. Dass ich überhaupt im Nordsternpark laufend unterwegs war, hing mit meiner Teilnahme an der Herbst Challenge zusammen, die als Ersatzveranstaltung für den nach 2020 auch in 2021 ausgefallenen VIVAWEST Marathon eben dort ausgetragen wurde.

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Neue Streuobstwiese am Kreisverkehr in Günnigfeld

Beobachtung aus der Landschaft vom 21.10.2021

Auf einer meiner Runden durch die heimatliche Landschaft entdeckte ich Ende Oktober hinter der Becker Deponie eine öffentliche Wiesenfläche, auf der kurzzuvor rund 40 bis 50 Obstbäume gepflanzt wurden. Bei den gepflanzten Bäumen handelt es sich um eine kunterbunte Mischung unterschiedlicher Obstbaumarten. Die Bestimmung der Bäume anhand optischer Merkmale gestaltet sich aufgrund des nur noch spärlich vorhandenen Restlaubs kompliziert. Glücklicherweise hängt im Geäst der meisten Bäume ein Infoschild einer Wittener Baumschule, auf dem der exakte botanisch-wissenschaftliche Name der jeweiligen Baumart zu entnehmen ist, womit sich die Bäume ohne jeden Zweifel als Obstbäume der jeweiligen Art bestimmen lassen.

50 Bäume umfassende Streuobstwiese im Drei-Städte-Ecke von BO-GE-WAN [BILD 21.10.2021].
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Wilde Müllkippe am Rande des LSG Röhlinghausen

Beobachtung aus der Landschaft vom 06.11.2021

Während der letzten beiden Oktoberwochen war ich in den heimischen Gefilden zwischen Erzbahntrasse und Hüller Bach nur sehr sporadisch unterwegs. Ein Grund dafür war meine Teilnahme an der Herbst Challenge, die in diesem Zeitraum als Ersatzveranstaltung des erneut ausgefallenen VIVAWEST Marathons im Gelsenkirchener Nordsternpark stattgefunden hatte. Man sollte zwar meinen, dass vierzehn Tage, zumindest was Veränderungen in der Landschaft betrifft, ein relativ überschaubarer Zeitraum sind, in dem nicht allzu viel passiert sein sollte, jedoch zeigte sich bei der Laufrunde durch die nähere Umgebung frühzeitig, dass sich in den zwei Wochen einiges verändert hatte. Neben dem Start der Baumaßnahmen zur Nachverdichtung am Landschaftspark Pluto, der mit massiven Baum- und Strauchbeseitigungen einherging, und den der Wiederbegrünung des kleinen Bolzplatzes waren es vor allem wilde Müllkippen, die negativ aufgefallen waren.

Rücksichtslos auf dem unbeleuchteten Weg zur Erzbahntrasse entsorgter Müll [BILD 05.11.2021].
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