Amphibienschutz in Herne 2020 (Tag 18)

Tag 18: (18.04.2020) – Alarm im Haldenbiotop

Amphibien retten im NSG Berghalde Pluto-Wilhelm

Die heutige Laufrunde führte mich seit Langem mal wieder in das NSG Berghalde Pluto-Wilhelm – genauer gesagt zum kleinen Feuchtbiotop auf der dortigen Plutohalde. Da es seit Wochen keinen ergiebigen Niederschlag mehr gegeben hatte, wurde es zwingend erforderlich, sich ein Bild von der aktuellen Situation im Feuchtbiotop zu machen. Das auf der Halde gelegene Biotop ist relativ klein und weist selbst nach den Phasen im Frühjahr mit hohem Niederschlagaufkommen einen maximalen Wasserstand von 20-30 Zentimeter auf. Zudem ist es komplett mit Wasserpflanzen bewachsen und von „durstigen“ Bäumen umgeben, weshalb es noch eher dazu neigt, relativ früh im Jahresverlauf auszutrocknen.

Das Feuchtbiotop auf dem älteren Haldenteil im NSG Berghalde Pluto-Wilhelm.
Das Feuchtbiotop auf dem älteren Haldenteil im NSG Berghalde Pluto-Wilhelm in Herne.

Als ich das Feuchtbiotop erreiche, ist von dem einstigen Kleingewässer nicht mehr viel übriggeblieben. Nach feuchten Stellen muss man intensiv suchen. In den wenigen Pfützen, die noch zu finden sind, wimmelt es so vor Amphibienlarven. Neben schon weiterentwickelten Erdkröten-Larven (3-6 Woche), die ihr typisches Schwarmverhalten zeigen, sind auch einige frisch geschlüpfte Kreuzkröten-Kaulquappen (2-3 Tage) dabei, die im Vergleich zu den Erdkrötenlarven winzig sind und außerdem zu den kleinsten Larven der heimischen Amphibien zählen.

Das Biotop in der Senke an der Plutohalde im NSG Pluto-Wilhelm in Herne (25.04.2020).

Die Situation ist mehr als angespannt, da das Feuchtbiotop hinter der Aussichtsplattform auf der Berghalde Pluto im Naturschutzgebiet Pluto-Wilhelm nahezu trocken liegt. Die noch vorhandenen Wasserpfützen führen im Idealfall noch für einige Tage Wasser. Ohne baldigen Niederschlag wird das Biotop spätestens Anfang Mai komplett ausgetrocknet sein, was für die auf Wasser angewiesene Amphibienlarven den Verlust ihres Lebensraumes und damit den sicheren Tod der diesjährigen Generation in dem lokalbegrenzten Habitat bedeuten würde.


Stellt sich natürlich die Frage – warum dieses „defizitäre“ Laichgewässer weiterhin von Amphibien aufgesucht wird?

Erdkröten vs. Kreuzkröten

Links 3-6 Wochen alte Erdkrötenlarven, rechts 2-3 Tage alte Kreuzkrötenlarven.

Erdkröte: Täuschen und Verschrecken

Während die Erdkröte aufgrund effektiver Abwehrmechanismen im Larvenstadium (Schwarmverhalten und Ausscheidung übelriechender Schreckstoffe) auch in Gewässern mit Fischbesatz und einer hohen Fressfeinddichte langfristig existent ist, fehlt der Kreuzkröte ein solches Schutzverhalten. Die Kreuzkröte verfolgt zur Sicherung des Fortbestandes eine andere Strategie, die im Gegensatz zur Feindabwehr der Erdkröten auf die Vermeidung von Feindkontakt beruht.

Kreuzkröte: Proaktive Feindvermeidung

So legt die Kreuzkröte ihre Eier gezielt in kleine, vegetationsarme Tümpel oder Pfützen, da diese zumeist temporären Gewässer den Vorteil aufweisen, dass sie regelmäßig austrocken, wodurch die Anzahl potentieller Fressfeinde (Fische, Libellenlarven, etc.) dezimiert wird. Von der Austrocknung sind zwar auch der eigene Laich und die eigenen Kaulquappen betroffen, doch dadurch dass sich diese Kleinstgewässer schneller erwärmen, können sich die Nachkommen dieser Amphibien auch schneller entwickeln, was insofern relevant ist, da die Entwicklungszeit neben einem ausreichenden Nahrungsangebot vor allem temperaturabhängig ist.

Kümmerformen als Notlösung

Die Gesamtentwicklungszeit von der Kaulquappe zur Jungkröte dauert bei der Erdkröte je nach externen Bedingungen 2 bis 4 Monate, während die Entwicklungszeit bei der Kreuzkröte auch kürzer als ein Monat sein kann. Bei akuter Trockenheit kann die Umwandlung sogar vorzeitig eingeleitet werden, was zur Entstehung  von sogenannten Kümmerformen (verkümmerte Formen) führt.


Die Halden-Amphibien-Evakuierung

Unmittelbar nachdem ich von meiner Runde durch die heimatliche Hood wieder zu Hause angekommen bin, kontaktiere ich Didi und schildere ihm die prekäre Situation im dortigen Biotop. Selbstverständlich steht unmittelbar fest, dass zeitnah interveniert werden muss. Um nach dem Laufen wenigstens noch kurz unter die Dusche springen zu können, verabredeten wir uns eine Stunde später oben auf der Halde.

Die letzte Wasserlache im Haldenbiotop auf der Plutohalde in Herne. (Stand: 16.04.2020)

Zwischen Alarmierung und Beginn der Rettungsaktion vergehen gerade einmal 60 Minuten und als ich auf der Plutohalde ankomme, kann ich Didi schon aus der Entfernung erspähen, wobei es vor allem die rote XXL-Einkaufstüte ist, an der er zu erkennen ist. In seinem Erste-Hilfe-Kit zur Amphibienrettung sind bei dieser Aktion zwei Kescher und mehrere Eimer enthalten. Mit einem der Kescher ist er auch schon dabei, die Kaulquappen aus den Wasserlachen zu fischen.

Mit abnehmenden Wasservolumen steigt die Amphibiendichte – es besteht Handlungsbedarf.

Die Kaulquappen befinden sich zu Hunderten in der maximal einen Quadratmeter großen übriggebliebenen Wasserfläche. Durch die hohe Dichte an Kaulquappen auf dem engen Raum und deren panischen Fluchtbewegungen scheint es so als würden die Pfützen wie bei einer siedenden Flüssigkeit brodeln.

Technik ist alles & Hinterher ist man immer schlauer

Über die Jahre hat er sich dabei eine ganz eigene Technik angeeignet. Er setzt den Kescher auf den Boden am Rand der Wasserlache ab und schwämmt die Quappen samt Sedimentmatsche in den Kescher und befördert den Inhalt des Keschers dann in den Transporteimer. Angst vor dreckigen Fingern und matschigen Schuhe sollte man bei der Aktion besser nicht haben.

Wer besonders sensibel auf diese Umstände reagiert, dem sei geraten, sich vorab Gummistiefel und Handschuhe einzupacken. Neben dem teilweise matschig-feuchtem Untergrund kommt noch ein modriger Geruch nach Faulgasen, der die Situation nicht angenehmer werden lässt. Im Nachhinein hätte ich mir die Dusche wohl für nach der Aktion aufsparen sollen.

Didis Schöpftechnik zur Kaulquappen-Rettung im NSG Berghalde Pluto-Wilhelm.

Die meisten der Kaulquappen können wir auf diesem Wege retten. Für viele kommt allerdings schon jetzt jede Hilfe zu spät – Matsche, Fliegen, Faulgase – genau der richtige Ort, wenn man eine halbe Stunde zuvor frisch geduscht hat.

Umzug von der Plutohalde zur Thyssenhalde

Während der Aktion schleppe ich mehrmals mehrere Eimer mit Kaulquappen zum keinen Tümpel am Fuße der Thyssenhalde und Eimer mit Wasser aus den Teichen von unten nach oben auf die Halde zurück. Das Ausweichgewässer, welches ganzjährig mit Wasser gefüllt ist, da es durch das Entwässerungssystem der Thyssenhalde regelmäßig mit Regenwasser gespeist wird, liegt keine 50 Meter vom ausgetrockneten Feuchtbiotop auf der Plutohalde entfernt.

Das Problem in den meisten der unteren Teiche ist nicht der Füllstand mit Wasser, sondern der Fischbesatz. Bei genauerer Beobachtung der Wasseroberfläche der meisten, wenn nicht sogar alle der sieben Teiche, die um die Thyssenhalde angelegt sind, lassen sich kleine Goldfischschwärme erkennen, was vor allem für Kreuzkröten und Molchen aufgrund der, wie weiter oben im Text erwähnt, fehlenden Abwehrmechanismen gegenüber Beutegreifern problematisch sein kann.

Zielbiotop am Fuße der Thyssenhalde im NSG Berghalde Pluto-Wilhelm in Herne.

Dreiklang des Naturschutzes – Kommunizieren, Aufklären & Sensibilisieren

Als ich vollbeladen mit den beiden roten Eimern vom bewaldeten Haldenhang auf den Corona-bedingt stark frequentierten Haldenweg trete, bleibt die Aktion nicht unbemerkt. Mehrere Radfahrer einer Gruppe, die sich aus den Corona-Beschränkungen nicht zu viel machen, bleiben stehen und schauen sich interessiert die Eimerentleerung an. Schnell sind ein paar Worte gewechselt und die fragenden Blicke in dankbarer Erkenntnis umgewandelt.


Auf die Pflicht folgt die Kür – Molch-Rettung

Bei der Rettungsaktion der Kaulquappen wird jedes Mal so viel Schlamm aufgewirbelt, dass es schon nach kurzer Zeit nicht mehr möglich ist, die verbliebenen Kaulquappen im Tümpel zu erkennen. Sobald dieser Zustand eintritt, muss eine Zwangspause eingelegt werden, damit sich die aufgewirbelten Schlammsedimente wieder am Boden absetzen, um die Fangaktion fortzuführen.

Hohlräume mit idealem Mikroklima

Als ich die Halde nach dem Entleeren der Eimer wieder erklommen hatte und auf dem Haldenplateau ankomme, beobachte ich Didi, wie er die Ränder des Biotops inspiziert. Er sucht nach Bereichen, wo sich Hohlräume gebildet haben, in denen sich Molche verstecken. Gezielt sucht er nach Wurzeln, großen Steinen und Stämmen, aber auch aufgeschichtete Ansammlungen aus Schilf und getrockneten Algen scheinen vielversprechende Versteckmöglichkeiten zu sein. „Entscheidend ist das Mikroklima“, so Didi. Schon nach kurzer Suche wird er fündig. Als er einen Stamm umdreht, sitzt gleich eine größere Gruppe von Molche darunter. Zwei Teichmolch Männchen und ein trächtiges Teichmolch Weibchen sitzen fast nebeneinander, zusammengekauert und regungslos in ihrem Versteck.

Jetzt oder nie…

Didi meint, dass sich die Molche in die sonnengeschützten Bereiche zurückziehen, um im dortigen feuchten Mikroklima in einem sommerschlafähnlichem Zustand auszuharren und auf den nächsten Regen zu warten, um möglicherweise dann in einem wieder wasserführenden Tümpel doch noch ablaichen zu können. Da in den nächsten Tagen aber nicht mit Niederschlag zu rechnen ist, sei es besser, die Tiere zu permanent wasserführenden Gewässern zu bringen, da wenn man die Molche nicht evakuieren würde, die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass sie in dieser Saison überhaupt noch erfolgreich ablaichen könnten.

Molche, die sich in ihren Verstecken in einem sommerschlafähnlichen Zustand gefunden wurden.

Selbstversuch macht nicht nur kluch, sondern klüger…

Nachdem ich beobachtet hatte, wie einfach es ist, Molche in ihren Verstecken zu ausfindig zu machen, wollte auch ich mein Glück versuchen und nur kurz darauf hatte auch mich das Molch-Such-Fieber gepackt. Mit den Händen räume ich einige angetrocknete Pflanzen zur Seite und ich dann kann ich es erst gar nicht glauben, was ich sehe  – eine Gruppe von 8 Molchen. Die Molche sitzen nebeneinander mit dem eigenen Schwanz zusammengerollten in ihrem Versteck.

Der ganze Bereich scheint voll mit Molchen zu sein – vor allem Teichmolche nur vereinzelt Bergmolche lassen sich finden. Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken suche ich noch eine ganze Weile die ausgetrockneten Uferbereiche ab, während Didi sich wieder den zu rettenden Kaulquappen in der großen Pfütze widmet. Bis gefühlt alle potentiellen Versteckmöglichkeiten durchforstet waren und hatten wir knapp 40 Molche zusammengesammelt.

Anmerkung: Die Begehung der ausgetrockneten Biotop-Randbereiche muss unbedingt mit äußerster Vor- und Nachsicht erfolgen, da sich unter jedem Hohlraum Amphibien oder andere Lebewesen befinden könnten.


Moment des Tages – die Freilassung

Als nach einer Weile auf diese Weise mehr als 30 Molche zusammengesucht und sich an den Uferbereichen kein Molch mehr evakuieren lassen wollte, darüber hinaus auch die Mehrzahl der Pfützchen von Kaulquappen leer gekeschert sind, war es an der Zeit, die erfolgreiche Aktion zu beenden. Deshalb haben wir im Anschluss unsere Sachen zusammengepackt und die beiden mit Kaulquappen und Molchen gut gefüllten Eimer zum letzten Mal an diesem Tag zum mittleren der drei Biotope an der Thyssenhalde gebracht. Im Vergleich zu den anderen Teichen ist die Unterwasservegetation besonders stark ausgebildet, was für die Larve ideale Versteckmöglichkeiten vor Goldfischen gewährt.

Freilassung ins lebensnotwendige Nass – Molche und Kaulquappen finden neues Habitat.

Stellt sich die Frage – ob diese Rettungsaktion, die einen Eingriff in die Natur darstellt, zu rechtfertigen ist?

Rechtfertigung & Begründung der Maßnahme

Die Austrocknung des Biotops auf der Berghalde Pluto-Wilhelm ist Mitte April schon so weit fortgeschritten, dass auf bis zu 95% der Fläche Trockengebiet herrscht und damit zu einer für Amphibien lebensbedrohlichen Falle geworden ist. Die heutige Evakuierung wurde nötig, da das Feuchtbiotop oder besser gesagt das, was davon noch übrig geblieben ist, weiterhin direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist und in den nächsten Tagen nicht mit großen Mengen an Niederschlag zu rechnen ist. Dadurch ist das Risiko erhöht, dass die bis zur Metamorphose auf Wasser angewiesenen Amphibienlarven ohne diese Intervention ausnahmslos vertrocknet wären.

Ohne Chance auf Durchkommen

Wenn man zudem bedenkt, dass die Metamorphose vom Wasser- zum Landlebewesen bei Erd- und Kreuzkröte in Abhängigkeit von äußeren Faktoren wie Temperatur und Nahrungsangebot erst nach 6–12 Wochen einsetzt, würden selbst geringe Niederschlagsmengen nichts an der prekären Situation ändern, unterstreicht aber einmal mehr die Notwendigkeit dieser Rettungsmaßnahme. Bei der Rettung der Molche sah die Gefährdungslage ähnlich aus. Fehlender Niederschlag, hohe Temperaturen, direkte Sonneneinstrahlung und keine Aussicht auf sich zeitnah und  langfristig verbessernde Bedingungen, was einen Laicherfolg mehr als unwahrscheinlich werden lässt, allenfalls ein Fortbestand im sommerschlafähnlichen Zustand bedingt ermöglicht hätte.

Da die Verhältnisse im 50 Meter entfernten Habitat wesentlich freundlicher für Amphiben sind und darüber hinaus einen höheren Erfolg bei der Reproduktion versprechen, ist auch diese Maßnahme zu rechtfertigen.

Faunenverfälschung oder Verschleppung von Krankheiten?

Die Gefahr der Faunenverfälschung ist bei der lokalen Nähe beider Habitate auszuschließen. Arten, die es im Feuchtbiotop oben auf der Halde gibt, die gibt es wohl auch am Fuße der Halde 50 Meter weiter unten. Und der natürliche Austausch zwischen den beiden Feuchtbiotopen ist darüber hinaus sowieso geben, so dass die Eintragung von Krankheitserregern (Chytridpilz, Bsal, etc.) ebenfalls ausgeschlossen werden kann.


Laut nachgedacht! Kritisch Reflektiert

Dennoch stellt sich mir in den letzten Monaten des Öfteren die Frage, wie viel Unterstützung die Natur oder in unserem Fall die heimischen Amphibien bedürfen. Kann gut gemeinter Artenschutz, der beim einzelnen Individuum ansetzt, am Ende nicht auch nachteilig für die Population sein oder Auswirkungen auf andere Arten der Nahrungskette haben.

Unabhängig davon ist mir selbstverständlich klar, dass es grundsätzlich effektiver und nachhaltiger ist, ganze Ökosysteme langfristig zu sichern oder durch Maßnahmen zu erhalten, doch wie verhält es sich beim Naturschutz im Umgang mit dem tierischen Individuum? Um den Gedankengang weiter zu konkretisieren – wenn man Kaulquappen aus dem einen Habitat entnimmt, weil dieses kurz davor ist, auszutrocknen, um die Larven in einem angrenzenden Habitat wieder auszusetzen, so wirkt sich dieser Eingriff auf die Insekten aus, die vom Verenden der Kaulquappen profitiert hätten und vor allem hat es auch Auswirkungen auf die Situation im Ausweichhabitat, wenn dort die Populationsdichte ansteigt, wächst der inter- und intraspezifische Konkurrenzdruck.

Merke: Jede Handlung/ Entscheidung löst eine Lawine von Konsequenzen aus, die es vorab zu bedenken gilt. (Schmetterling-Effekt)

Stellt sich abschließend die Frage, ob der Mensch überhaupt die richtige Instanz sein kann, zu entscheiden, was gut für die Natur ist. Oder ist der Mensch vielleicht durch seinen schadhaften Einfluss auf die Natur sogar verpflichtet, regulierend einzuwirken. Vielleicht ist der Mensch auch schon allein deshalb zum Handeln verpflichtet, weil er den Teich mit Mängeln geschaffen hat, er hauptverantwortlich für den Klimawandel und die steigenden Temperaturen ist, der die Austrocknung der Feuchtbiotope forciert?

Und wenn es seine Pflicht ist, zu handeln, was sind die Maßstäbe nach denen er regulierend in die Natur einzugreifen hat? Wer definiert die Kriterien und Maßstäbe nach denen gehandelt werden soll? Ist die satte Fliege weniger wert als eine gerettete Amphibienlarve? Klar, Handlungsorientierung geben Gesetze, Richtlinien und Verordnungen wie beispielweise das Naturschutzgesetz, die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, die Berner Konventionen. Doch helfen diese fixierten und ratifizierten Dokumente dem Praktiker in der Natur am austrocknenden Tümpel weiter?